Wie schreibe ich im Online-Fundraising SEO-freundliche Texte? [4 Profi-Tipps + LLMO-Update]
So findest du den richtigen Ton für deine Website und Online-Spendenkampagne – mit SEO und LLMO zu mehr Sichtbarkeit im Web.
Bei Webprojekten und dem Aufsetzen von Spendenportalen stehen Non-Profit-Organisationen immer wieder vor der gleichen Herausforderung: Wie erstellen wir unsere Inhalte so, dass sie online von unserer Zielgruppe gefunden werden?
Natürlich besteht Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht nur aus gut geschriebenen Texten. Aber gerade für NPO mit begrenztem Budget ist optimierter Content ein entscheidender Hebel, um langfristig eine gute Sichtbarkeit im Web zu erzielen. In diesem Artikel zeigen wir dir vier bewährte Tipps für SEO-freundliche Texte – ergänzt um einen topaktuellen Blick auf LLMO, den neuen Standard in der Content-Optimierung.
Tipp 1: Meta-Titel & Beschreibungen gezielt gestalten
Meta-Titel und -Beschreibungen sind dein erstes Schaufenster in den Suchergebnissen bei Google & Co. Sie entscheiden oft darüber, ob jemand deine Seite besucht – oder weiterscrollt. Hier ein Praxisbeispiel:
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Best Practices für Meta-Informationen:
- Längenvorgaben einhalten – Typischerweise 120 Zeichen für Titel und 150 für Beschreibungen.
- Prägnanz in allen Sprachen – Halte Texte auf Deutsch kurz, damit sie auch in Französisch/Spanisch passen, die oftmals länger ausfallen.
- Einheitliches Wording – Setzt interne Standards nach welchem Muster ihr Titel und Beschreibungen erfasst (z.B. Spendenaktion I Hilfe für Nigeria)
- Pflege im CMS sicherstellen – Schlechte Metadaten sind besser als gar keine. Achtet darauf, dass die Informationen bei allen Seiten gepflegt sind.
- Wichtige Keywords zuerst – Am besten gleich zu Beginn von Titel und Beschreibung einbetten.
Tipp 2: Keywords systematisch auswählen und gezielt einbetten
Bevor du losschreibst, recherchiere, welche Begriffe deine Zielgruppe tatsächlich verwendet. Tools wie der Google Keyword Planner oder Ubersuggest helfen dir die richtigen Keywords zu finden.
So nutzt du Keywords sinnvoll:
- Integriere das Haupt-Keyword konsistent in den Meta-Informationen, H1-Titeln, Image-Alt-Tags und Fliesstexten.
- Verwende die wichtigsten Keywords in den ersten 100 Wörtern.
- Kein Keyword-Stuffing: Setze die Begriffe gezielt und wo kontextual sinnvoll ein und überlade den Inhalte nicht mit repetitiv aufgeführten Keywords.
Mehr erfahren? Lies unseren Artikel: SEO: Tipps zur Keyword-Optimierung im digitalen Fundraising.
Tipp 3: Für Menschen schreiben, nicht für Maschinen
Auch wenn du für Suchmaschinen optimierst – deine Leser:innen sind Menschen. Du gewinnst ihre Aufmerksamkeit mit emotionalen, inspirierenden und verständlichen Texten.
Suchmaschinen (und KI-Modelle) bewerten Inhalte unter anderem anhand dieser Kriterien:
- Verweildauer
- Scrolltiefe
- Interaktionen (Klicks, Navigation)
- Conversions (z. B. Newsletter-Anmeldung, Spende)
Je besser Nutzer:innen deine Inhalte finden und nutzen, desto relevanter stuft Google sie ein. Nutze Tools wie Google Analytics, um zu sehen, welche Seiten gut performen – und wo Optimierungspotenzial besteht.
Tipp 4: Alternativbegriffe nutzen – auch für die interne Suche
Denke beim Schreiben über klassische Keywords hinaus: Synonyme und verwandte Begriffe verbessern nicht nur das Ranking, sondern auch die Nutzerfreundlichkeit, z.B. bei der on-page Suche.
Praxisbeispiel:
Die Rheumaliga Schweiz nutzt beispielsweise in ihrem Webshop alternative Begriffe zu den Hilfsmitteln, damit Betroffene immer schnell das passende Produkt finden. Das verbessert sowohl die UX als auch dein SEO.
Tipp 5: Warum LLMO das neue SEO ist – und was das für dich bedeutet
LLMO steht für Large Language Model Optimization – also die Optimierung von Inhalten für KI-gestützte Systeme wie ChatGPT, Google SGE oder Bing Copilot. Diese Systeme greifen nicht mehr nur auf klassische Keywords zurück, sondern auf semantische Zusammenhänge, kontextbezogene Inhalte und strukturierte Informationen.
Was ändert sich für NPO durch LLMO?
- Texte müssen "KI-lesbar" sein – also klare Strukturen, logische Themenabfolgen und vollständige Antworten bieten.
- Fragen-Antwort-Formate (FAQs) gewinnen an Bedeutung.
- Langform-Inhalte mit hoher Relevanz werden bevorzugt.
- Interne Verlinkungen und Entitäten-Markup (Schema.org) steigern die Auffindbarkeit. Mehr dazu findest du auch hier.
LLMO-Tipps für deine Texte:
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Tipp: Ergänze deine SEO-Strategie mit den neusten LLMO-Ansätzen – das verschafft dir zusätzliche Sichtbarkeit für dein Online Fundraising auf den wichtiger werdenden KI-Plattformen.
Fazit: Content bleibt King – aber der Kontext ist Queen
Die Zeiten, in denen SEO allein reichte, sind vorbei. Wer heute im digitalen Fundraising erfolgreich sein will, muss zielgerichtet schreiben, semantisch denken und KI-Systeme mitdenken. Ob Meta-Informationen, Keywords oder LLMO – jede dieser Ebenen trägt dazu bei, dass deine Botschaft dort ankommt, wo sie gehört werden soll. Der Hebel, ob jemand spendet oder nicht, ist und bleibt bei aller technologischen Neuerung jedoch die Geschichte.
FAQ: SEO-freundliche Texte im digitalen Fundraising
Was ist wichtiger: Meta-Titel oder Inhalt?
Beides zählt – aber Inhalte gewinnen langfristig. Meta-Titel helfen beim ersten Klick, guter Content hält die Besucher:innen auf der Seite.
Wie finde ich die besten Keywords für meine Kampagne?
Nutze den Google Keyword Planner oder frage direkt deine Zielgruppe (User-Interviews), welche Begriffe sie verwenden würden.
Wie oft sollte ich Keywords im Text wiederholen?
Eine Keyword-Dichte von ca. 1–2 % – heisst bei 1'000 Wörtern ca. 10 – 20x – ist ideal. Zu viel wirkt unnatürlich und wird von Suchmaschinen abgestraft.
Was ist der Unterschied zwischen SEO und LLMO?
SEO optimiert für klassische Suchmaschinen, LLMO für KI-gestützte Systeme, die Inhalte kontextuell erfassen.
Wie messe ich den Erfolg meiner Texte?
Mit Tools wie Google Analytics oder Hotjar – analysierst du Verweildauer, Klicks, Nutzerverhalten und Conversion-Rates.
Brauche ich technisches Wissen, um LLMO umzusetzen?
Nein, aber ein grundlegendes Verständnis hilft. Wichtig ist vor allem: Schreibe strukturierte, gut lesbare Texte mit echtem Mehrwert für potenzielle und bestehende Spender:innen.